25 Jan
Ein Sonntag im Bett …
… wäre die entspanntere Alternative gewesen

01 Feb
U11 I mJE
Männliche E1 gewinnt denkbar knapp mit 15:14
Hallo liebe Leser,
In der Begegnung gegen den Dithmarscher Vertreter vom TSV Weddingstedt sah es zunächst so aus, als ob die Jung-Haie ihrem Gegner gleich von Anfang an das Fürchten lehren wollte. Denn ehe man sich versah, lagen die Jungs von Coach Jeldrik Pommerening mit sechs Toren vorne (7:1, 10.). Beim Abpfiff jedoch lag die Horst-Kiebitzreiher Spielgemeinschaft lediglich hauchdünn mit einem Zähler vorne, musste es sich allerdings gefallen lassen, den Gästen aus Weddingstedt zum Sieg in der Spielwertung gratulieren zu müssen.
„Wie bitte“, wird sich so manch‘ einer fragen, „wie geht das denn?“ Dass gewonnen nicht gleich gewonnen ist, macht eine besondere Regelung in dieser Altersklasse möglich.
So heißt es in den „Durchführungsbestimmungen für den kreisübergreifenden Spielbetrieb im Bereich der Kreishandballverbände Dithmarschen e.V. und Steinburg e.V. für die Saison 2025/2026“, dass im Bereich der E-Jugend „zur Förderung aller Spieler für den Spielausgang die Anzahl der Torschützen entscheidend ist. Das Schlussergebnis wird aus dem Produkt der erzielten Tore und der Anzahl der Torschützen einer Mannschaft ermittelt.“
Und so ergibt sich nämlich ein völlig anderes Bild und zwar vier Torschützen auf Seiten der Jung-Haie und sechs (!) Torschützen auf Seiten der Gäste. Man kommt nun auch leicht ohne Taschenrechner darauf, dass 4 mal 15 Tore unterm Strich weniger ergibt als 6 x 14 Tore.
So viel zum technischen Kram. Viel wichtiger jedoch ist: wie haben sie denn nun gespielt? Nun, auch diese Frage lässt sich relativ leicht beantworten. Ist man gnadenlos ehrlich, konnte man sehr gut erkennen, dass ohne die erfahrenen Spieler des älteren Jahrgangs nur wenig Strukturen im Mannschaftsspiel waren.
Versucht man die Analyse anders aufzuziehen, vermag man durchaus zu der Erkenntnis gelangen, dass es im Mix der erfahrenen im Zusammenwirken mit den jüngeren Spielern zu einer guten bis sehr guten Mannschaftsleistung kommt – und darauf lässt sich aufbauen. Erst recht, wenn man darüber spekuliert, ob André Meyer, der Vater von Fiete, nur einmalig Jeldrik an der Seitenlinie unterstützt hat oder ob da mehr heranwächst.
Spekulationen und Wünsche sind ja im Grunde etwas Natürliches, etwas Schönes und wer weiß ….
Gespielt haben: Magnus – Leon (5), Joona (5), Lasse (4), Lennie (1), Mats, Fiete, Pepe, Moritz, Sverre, Lino, Mads Hendrik, Josha, Matthis
Spielfilm: 7:1 (10.), 11:8 (20.) – 13:11 (30.), 15:14 (40.)
Auf geht’s, Haie!