13 Apr
Löwen stärker als Haie?!?!!!
Achterbahnfahrt spiegelt bisherige Saison wieder.

07 Apr
U19 I mJA
Ostern mal ganz Anders!
Zu Ostern stand für uns ein echtes Highlight in dieser Saison vor der Tür. Die Teilnahme am AGF Cup. Einem Turnier in Aarhus, Dänemark. Über drei Tage hinweg konnten wir uns in insgesamt sechs Spielen gegen uns völlig unbekannte Mannschaften beweisen. Aber die Spiele waren nur ein Aspekt dieser Reise. Gemeinsam etwas erleben und neue Erfahrungen sammeln, einfach einen schönen Abschluss einer tollen Saison erleben. Darum ging es.
So ging es am Gründonnerstag auf nach Dänemark, Schlafsack und Isomatte waren ebenso wie ganz viel Vorfreude und Neugier im Gepäck. Nach unserer reibungslosen Ankunft in der Skaering Skole in Ega hatte die Mannschaft den restlichen Donnerstag zur freien Verfügung und nutze diese Zeit für... Fussball und Handballspielen. Die Sportanlagen rund um die Schule waren wirklich beeindruckend. Zwei Handballhallen, vier Fussballplätze, ein Fussballkäfig, vier Beachhandballfelder uvm. standen Rund um die Uhr für alle zur freien Verfügung. Das musste ausgenutzt werden und das wurde auch ausgenutzt. Ein Highlight hier sicherlich das abendliche "Training" in den Hei Hallen, einer mit Holzdielen ausgestatteten Handballhalle.
Da wir aber nicht nur zum Spaß haben hier waren wurde sich sowohl an die Verpflegungsregeln als auch an die Bettruhe gehalten. Einmal in der Schule übernachten... davon konnten wir alle die nächsten drei Tage nicht nur träumen.
Am Freitag stand dann die erste Gruppenphase an. Das Feld der mJA bestand aus insgesamt 12 Mannschaften und diese spielten zunächst in vier 3er Gruppen die A-,B- und C-Pokalteilnehmer aus. Für uns ging es an diesem Tag gegen KFUM Kopenhagen und GOG Handbold 2 (Heimatverein von Matthias Gidsel - kein Problem also :) - )
Wir hatten uns als Mannschaft klar vorgenommen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenzen zu gehen und unabhängig von den Ergebnissen unsere Leistungen und die Art und Weise, wie wir unsere Abwehr und unseren Angriff gespielt haben als Gradmesser für Erfolg zu setzen.
Um den Fokus nach dem entspannten Donnerstag nun auf den Handball zu lenken gingen wir geschlossen nach dem Frühstück am Strand spazieren und freuten uns einfach darüber, diese Erfahrung gemeinsam machen zu dürfen. Auch wenn die Uhrzeit sicherlich nicht jedem auf Anhieb gefiel :).
Im ersten Spiel gegen Kopenhagen wäre vielleicht etwas möglich gewesen, jedoch waren Abschluss und Ballkontrolle in diesem Spiel noch nicht auf einem Niveau, welches wir benötigt hätten (16:23). Am Nachmittag gegen GOG war klar, dass es hier darum ging sich gegen einen spielerisch und körperlich leicht überlegen Gegner zu behaupten und das tat die Mannschaft auch. Zwar verloren wir am Ende das Spiel (17:27) aber die Leistung insgesamt war besser als noch am Morgen gegen KFUM. Dies wird durch eine Statistik deutlich unterstrichen. Die Mannschaft holte gegen GOG in 40min Spielzeit 7 Siebenmeter heraus und verwandelte 6 davon. Ein klares Indiz dafür, dass wir gegen jeden Gegner in der Lage sind in die Nahwurfzone zu kommen und jede Mannschaft vor große Probleme in der stationären Abwehr stellen können.
Der Samstag war dann für uns mit drei Spielen im C-Pokal vorbereitet. Das erste Spiel war mit 8:45 Uhr sicher eine Herausforderung. Sowohl für uns, als auch für den Gegner. Das Spiel jedeoch gegen Sonderso war ein sehr gutes von uns. Mit einer Ausnahme. Der Abschluss war auch hier ein großes Manko. So stand am Ende eine vermeidbare und durchaus unnötige 15:18 Niederlage. Man merkte der Mannschaft hier an, dass bei allem Fokus auf die Leistung am Ende doch auch das Ergebnis eine Rolle spielt. Aus Trainersicht keine schlechte Eigenschaft ;).
So ging es dann im zweiten Spiel des Tages gegen die einzige andere deutsche Mannschaft im Wettbewerb, den Walddörfer SV. Die Walddörfer traten insgesamt mit drei Mannschaft in der mJA an und beeindruckten am Freitag bereits durch kompromissloses und sehr schnelles Angriffsspiel und Rückraumstoßen. Wir waren also vorbereitet und gewarnt. Und was soll man sagen. Wir waren absolut ebenbürtig. Mit einer Ausnahme - und hier grüßt leider das Murmeltier - unserem Abschluss. Zur Wahrheit gehört auch, dass dies sicherlich auch die beste Torhüterleistung im gesamten A-Jugendturnier war aber am Ende hatte man das Gefühl das jeder Schütze eher an die Stärke des Torwarts geglaubt hatte, als an seine eigene als Werfer. Das Endergebnis von 14:21 spiegelte aber nicht die Leistung und den Spielverlauf wieder. Eine hilfreiche aber auch schmerzhafte Erfahrung. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: "Man sieht sich immer zweimal" sollte sich hier nochmals bewahrheiten.
Das letzte Spiel des Tages war dann gegen Randers HH 2. Das Spiel ist kurz und bündig erzählt. Die ersten 5min dominiert und 3:1 geführt. Dann 25min aktives Kardiotraining veranstaltet und nachdem 4:13 Zwischenstand 10 Minuten vor Schluss wieder unseren Handball gezeigt und diese letzten Minuten dann wieder 4:2 gewonnen. Es sollten die einzigen Minuten im gesamten Turnierverlauf bleiben, wo die Leistung nicht in Ordnung war.
An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an jeden einzelnen Spieler und die gesamte Mannschaft aussprechen. Es ist das eine, sich Ziele vorzunehmen (mannschaftliche Geschlossenheit, respektvoller Umgang anderen Mannschaften, Trainern, Betreuern etc. gegenüber zu haben, Spaß zu haben, seine eigenen Leistungen abrufen, sich an die Regeln halten u.v.m.) es ist aber ganz andere Sache, dass dann auch so umzusetzen, insbesondere, wenn man nach 5 Spielen fünfmal als Verlierer vom Platz gehen musste. Die Mannschaft hat über das gesamte Turnier hinweg auf und neben dem Platz eine tolle Leistung abgeliefert und uns als Verein sehr gut repräsentiert. Als Lob und Anerkennung für diese Leistungen hatten Eltern und Trainer spontan eine kleine Überraschung vorbereitet.
Der Samstagabend wurde kurzerhand in einer lokalen Pizzeria verbracht und die Spieler und mitgereisten Eltern verbrachten eine schöne Zeit bei italienischen Köstlichkeiten.
Sonntagmorgen stand dann schon die Abreise an. Doch vorher hieß es noch unseren Schlafraum aufzuräumen und Handball sollte auch nochmal gespielt werden. Dieses Mal ging es für uns nach Viby. Der Gegner hieß im Platzierungsspiel wieder Walddörfer SV. Doch dieses Mal lief das Spiel ganz anders. Die Mannschaft hatte sich schon über den Samstag hinweg immer weiter gesteigert doch die Abwehrleistung am Sonntag war sicherlich die Beste der bisherigen Saison. Kompromisslos und für den Gegner richtig knusprig wurde der Rückraum weit vom Tor entfernt gehalten und über die Mitte hinweg nahezu nichts zugelassen. Und im Angriff?! Da platzte der Knoten. Die Wurfauswahl war besser, die Aktionen insgesamt etwas dynamischer und so viel Tor um Tor. Auch unser Umschaltspiel und die Ballkontrolle waren auf einem tollen Niveau. Am Ende gewann die Mannschaft ungefährdet mit 19:12. Ein sportlich toller Abschluss und eine Erleichterung für Alle.
Das Turnier war für uns im Nachgang betrachtet ein voller Erfolg. Sportlich, mannschaftlich und auch menschlich. Für jeden Einzelnen und uns als Gruppe. Wir freuen uns auf die nächsten Ziele. Bereits am kommenden Samstag wollen wir um 14:00 Uhr vor eigenem Publikum gegen Tills/Löwen im Ligaalltag daran anknüpfen.
Wir freuen uns, euch dort in der Hölle Horst zu sehen.
02 Mär
Überzeugende Leistung und taktisch Neues sorgen für ungefährdeten Heimsieg

27 Feb
An Kalkberg die Zähne ausgebissen und in der Ostsee baden gegangen.
02 Feb
Einsatzwille und taktische Disziplin sorgen für ungefährdeten Auswärtssieg