26 Apr
Wir gratulieren …
… dem Meister aus Herzhorn/Kollmar/Neuendorf

22 Feb
U11 I mJE
… aber die Fortschritte sind erkennbar!
Moin liebe Leser,
man mag ja über die 1. E-Jugend der HSG Horst/Kiebitzreihe denken, was man will. Aber dass sie Niederlagen nicht würdig wegstecken, ganz sicher nicht. Das war in vorausgegangen Begegnungen so und das war auch heute wieder so. Allein dafür gebührt den 9- bis 10-jährigen Handballern unser vollster Respekt.
Das der eine oder andere junge Akteur dabei nicht übers ganze Gesicht strahlt, vielleicht sogar ein wenig traurig ist … Hallo? Das wäre doch bei jedem Einzelnen von uns nicht anders. Jeder, egal in welcher Alters- oder Spielklasse geht mit dem Ziel hinaus auf die Platte, dieses Spiel auch zu gewinnen.
Wenn dir aber eine homogene Mannschaft gegenübersteht, bei der jeder einzelne Gegenspieler offensichtlich schon länger Handball spielt wie du selbst und diese Fähigkeit auch noch als Team umsetzen kann – ja, dann bleibt einem doch nur noch zu sagen: Chapeau, ihr habt toll gespielt und verdient gewonnen.
Genau das haben die Jungs der männlichen E1 auch getan; jeder mit seinen eigenen Worten, Gesten und Gesichtsausdrücken. Sportsleute eben, faire Verlierer.
Und noch etwas ist aufgefallen bei den jungen Haien. Einige von ihnen haben sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt weiterentwickelt. Individuell, so dass dies nur ständige Besucher der Spiele und kritische Begleiter mitbekommen haben.
Ich rede dabei gar nicht von Joona, Leon und Mats, das sind die erfahrenen, ein Jahr älteren Spieler, an denen sich die „Jungen“ orientieren. Diese Drei haben einmal mehr „abgeliefert“, bewegen sich eben auf dem Niveau der Gegenspieler. Viel wichtiger allerdings sind die vielen kleinen Dinge bei den anderen Spielern, die nur ein geübtes Auge wahrnimmt.
Fiete beispielsweise, der zunehmend sicherer wird und bereits jetzt recht gelungene Spielszenen mit Joona offenbarte. Oder Mads, der nur scheinbar planlos über das Feld läuft. Schaut man jedoch genauer hin, fällt auf, dass seine Laufwege durchaus durchdacht sind und Lücken reißen können. Die größte Überraschung jedoch war Josha, der im Tor eine überragende Leistung zeigte.
Diese drei Beispiele zeigen auf, dass – bei all den fehlenden Grundlagen – innerhalb der Mannschaft etwas passiert. Wir dürfen bitte eins niemals vergessen: für viele ist es der erste Mannschaftssport überhaupt; sie müssen sich erst langsam vortasten und lernen. Ganz wichtig hierbei ist: es sind Kinder, die nicht perfekt sind, aber unheimlich viel Spaß haben.
Gönnen wir ihnen diesen Spaß. Und auch uns, indem wir sie immer tatkräftig anfeuern und unterstützen!
Bei der Gelegenheit: Wenn auch Du (oder du da hinten oder sogar du hier rechts) Lust auf Handballspielen habt, schaut einfach mal vorbei. Wir freuen uns immer über Zuwachs!
Gespielt haben: Josha – Joona (5), Leon (2), Mats S. (1), Oskar (1), Fiete (1), Pepe, Colin, Mads T., Lennie, Matthis, Moritz und Sverre
Spielfilm: 9:2 (10.), 18:3 (20.) – 26:5 (30.), 35:10 (40.)
Auf geht’s, Haie!
