26 Apr
Wir gratulieren …
… dem Meister aus Herzhorn/Kollmar/Neuendorf

28 Feb
U11 I mJE
In kleinen Schritten voran
Moin liebe Leser,
war die Begegnung bei TuRa Meldorf nun ein Schritt nach vorne oder eher als Rückschritt anzusehen? Betrachtet man rein das Endergebnis von 29:19 zugunsten der Gastgeber, ist man leicht geneigt von einem Schritt zurück zu sprechen. Das aber würde weder dem Spielverlauf noch dem Ergebnis wirklich gerecht sein. Auch hier gilt, wie ganz oft im Sport, eine differenzierte Sicht auf einige Punkte.
Fangen wir mit der ersten Halbzeit an. Hier lautet die von den Verbänden vorgegebene Spielform „2 mal Drei gegen Drei“. Diese Halbzeit gestaltete sich völlig ausgeglichen; keine der beiden Mannschaften konnte einen zählbaren Vorteil verbuchen. Oder mit anderen Worten: das haben die Jungs ausgesprochen gut gemacht; jeder Einzelne.
Die zweiten 20 Minuten Spielzeit waren dann von diesen spieltaktischen Zwängen befreit. Dafür gab es augenscheinlich Vorgaben vom Trainerteam, nach dem für die vier jahrgangsälteren Spieler die Devise galt, möglichst die jüngeren Akteure immer wieder in Szene zu setzen und dadurch Torabschlüsse zu ermöglichen.
Auch wenn diese Vorgaben auf die mitgereisten Eltern, Großeltern und Freunde oft unattraktiv, ja sogar irrational wirkten, waren sie doch durchaus erfolgreich. Acht (!) unterschiedliche Torschützen belegen dies deutlich, so viele wie noch nie im Verlauf dieser Saison (bisher waren 5 Schützen die Bestmarke).
Und da im E-Jugendbereich in erster Linie die Anzahl der Torschützen – in Verbindung mit den erzielten Treffern – das Siegreiche Team definiert, war der Nachmittag also schon ein Erfolg. Auch wenn es bisweilen etwas wunderlich wirkte, wenn Lasse, Joona oder auch Mats immer wieder einen freien Mitspieler suchten, obwohl das Tor vor ihnen zum Torwurf einlud.
Handball ist eben ein Mannschaftssport und als Mannschaft versucht sich die Truppe immer mehr zu finden. Bezeichnend hierfür war auch die Rückfahrt nach Hause, als Joona feststellte, dass Mads für ihn „heute sehr gut gespielt hat.“ Auf die Frage, wie er auf diese Feststellung käme, antwortete Joona: „Er ist heute nicht nur mitgelaufen, sondern hat sich auch getraut, selbst die Bälle anzufordern und aufs Tor zu werfen.“ Das ließ den Autor dieser Zeilen ein wenig sprachlos, zugleich aber auch lächelnd, zurück. Auch das soziale Miteinander hat Fortschritte zu verzeichnen, einwandfrei.
Wir mitgereisten Eltern und Großeltern sollten daher also weniger den liegengelassenen Chancen nachtrauern, sondern vielmehr positiv in die Zukunft schauen.
Bei der Gelegenheit: Wenn auch Du Lust auf Handballspielen hast, zwischen dem 1. Januar 2015 und 31. Dezember 2016 geboren bist, schau sehr gerne bei uns vorbei. Wir freuen uns immer über neue Mitspieler!
Gespielt haben: Colin – Leon (6), Lasse (5), Joona (3), Mats S. (1), Oskar (1), Josha (1), Lennie (1), Matthis (1) Fiete, Mads T.
Spielfilm: 6:8 (10.), 13:12 (20.) – 21:16 (30.), 29:19 (40.)
Auf geht’s, Haie!
