31 Mär
Punkt gewonnen, Nerven verloren, alles gegeben und die Erkenntnis:
Wir haben die geilsten Fans der Welt!

04 Mär
Damen 1
Trauma gelöscht, 2 Punkte eingetütet für in Dithmarschen
Mit leichtem Magengrummeln traten wir die Reise ins „Land der Kohlköppe“ an. Die Burger Halle? Für die Alteingesessenen von uns eher Kategorie „Ex, den man eigentlich blockiert hat“. GLG an unseren lieben Detlev, dessen emotionale Kabinenansprache aus der Saison 2018/2019 immer noch als Trauma durch unsere Köpfe geistert. Der obligatorische Spaziergang wirkte da wie Aromatherapie auf Dithmarscher Art: Kühe direkt neben der Halle – Wellness, aber make it norddeutsch. Aber als Schiri Gerhard wie angekündigt mit seinem Köfferchen einlief, war klar: Heute wird Geschichte umgeschrieben und das Trauma für alle Zeit therapiert.
Bei Anwurf – nach kurzer „Hä, wieso wir?“-Irritation natürlich für uns – dann jedoch direkt Reality-Check: Backefrei. Okay, mental sind wir vorbereitet. Aber dieser Ball? Das Spielgerät sah aus und fühlte sich an, als hätten schon unsere Muttis Tore damit geworfen. Nun ja: Work with what you get. Und Spoiler: Besonders Sina dachte sich „Challenge accepted“ und vermaß mehrmals die Torwinkel mit Höchstgeschwindigkeiten.
Aber zurück zum Spiel: Nach nicht mal einer Minute eröffnete Ronja zum 0:1 für uns, aber Dithmarschen antwortet direkt. Und genau so ging’s weiter: Tor hier, Ausgleich da. Wir setzten immer wieder Nadelstiche, konnten uns aber nie so wirklich absetzen, auch weil Dithmarschen kompromisslos dagegen hielt. Und naja, unsere mangelnde Ballkontrolle bei Torwürfen, Pässen und auch vom Punkt (ich schwöre, es lag am Ball) tat ihr übriges dazu bei. Ausserdem entwickelte sich speziell die gegnerische Rechtsaußen zunehmend zum Dauerproblem und traf in entscheidenden Momenten, wenn es gerade wieder nach Absetzen aussah. Über 8:8 (15. Spielminute), 11:11 (25. Spielminute) ging es mit einem 12:13 in die Kabinen. An dieser Stelle gute Besserung an die gegnerische 8, die in einer Abwehr Aktion unglücklich umknickte.
Julien und Francis appellierten wie so oft mit „Mädels hier ist nichts los, mehr Beinarbeit in der Abwehr, weniger technische Fehler im Angriff & wir führen mit 5,6 Toren.“ Klang logisch. Umsetzung? Naja… sagen wir, es blieb ein Thriller. Sehr zur Belastung unserer Nerven – und der unserer mitgereisten Fans. Shoutout an Caros Mum, die als MVP der Tribüne mit Dauerklatschen den Takt vorgab. Beim 20:20 (48. Minute) war alles wieder auf Null gestellt, das Spiel total ergebnisoffen. Doch ein Glück hatten wir in dieser Phase 2x J/Yana. Torwart-Jana hielt mehrere freie und rettete uns wortwörtlich den Arsch. Und vorne? Angriffs-Yana stand ihr in keinster Weise nach und verwandelte vor allem wichtige Siebenmeter eiskalt. Aus dem offenen Schlagabtausch wurde so in den letzten Minuten ein kleiner, aber entscheidender Vorsprung. Puls wieder unter 180, Gesichtsausdruck wieder gesellschaftsfähig. Endstand: 23:27. Verdient. Erkämpft. Burger Dämon besiegt.
Fazit: Letztes Spiel ohne Backe – nicht Gala, aber pure Teamenergie. Trauma gelöscht, 2 Punkte im Gepäck, Gerhard mit souveräner Spielleitung (ja, das sagen wir auch mal laut!).
Nächste Woche geht’s um 17 Uhr zur aktuell stark aufspielenden HSG Jörl-Doppeleiche Viöl – oder wie Francis sagt: „Jörl irgendwas mit Doppeleiche.“ Im Hinspiel taten wir uns schwer, aber hey: Die Gastgeberinnen locken mit Aperol- und Lilletausschank. Und was gibt’s Schöneres, als zwei Punkte stilecht zu begießen? #traumagelöscht #handballohnebackeistkacke #weiterimmerweiter #nextstopaperol

31 Mär
Wir haben die geilsten Fans der Welt!